Montag, 27. September 2010

27.09.2010: Motorradunfall in Preding

Um ca. 19:30 Uhr kam auf der "alten L601" im Bereich der Holzindustrie Hasslacher ein 24jähriger Motorradfahrer mit hoher Geschwindigkeit zu Sturz.
Passanten verständigten über Notruf 144 den Rot-Kreuz-Rettungsdienst. Der diensthabende Disponent alarmierte sofort einen ortsansässigen First-Responder, den Notarzt sowie einen Rettungswagen und forderte die Polizei und die Feuerwehr zu Unterstützung an.
Am Unfallort angekommen, begannen die Rettungskräfte mit der Erstversorgung des gestürzten Motorradfahrers, die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle aus. Mit Verletzungen unbestimmten Grades wurde der Verunfallte ins LKH Deutschlandsberg gebracht.

Foto: FF Preding
Foto: FF Preding

Eingesetzte Kräfte:
Rotes Kreuz mit einem Rettungswagen und Notarztfahrzeug
Feuerwehr Preding
Polizei

Sonntag, 26. September 2010

Fortbildungen 3/2010

16 Stunden in zwei Jahren beträgt die gesetzliche Fortbildungspflicht für Rettungssanitäter, um immer am neuesten Stand der Sanitätstechnik zu sein. Ergänzt durch freiwillige Fortbildungen und zahlreiche Übungen kann das Ausbildungsniveau der Rot-Kreuz-Sanitäter aus dem Bezirk Deutschlandsberg als hoch eingestuft werden.
43 Rettungssanitäter nutzten am 24.09.2010 die Möglichkeit, einen der insgesamt sechs im Bezirk angebotenen Fortbildungstermine zum Thema "Technische Menschenrettung und der Umgang mit dem Feuerlöscher" bei der Feuerwehr Stainz zu besuchen. Dabei wurden in drei Stationen diverse Rettungsgeräte der Feuerwehr, technische Maßnahmen und Geräte bei Verkehrsunfällen und der Umgang mit Kleinlöschgeräten erklärt und beübt.
Dank der perfekten Vorbereitung und fachkundigen Präsentation durch die Mitglieder der Feuerwehr Stainz war diese Fortbildung sehr aufschlussreich und eine Bereicherung für die tägliche Arbeit der Rettungssanitäter. Hier gilt besonderer Dank dem Feuerwehrkommandanten HBI Schmidt Toni (gleichzeitig Ortsstellenleiterstellvertreter vom Roten Kreuz Stainz), OBI Maier Hannes, OLM Gollob Stefi, OLM d.F. Harb Norbert, LM Gollob Martin, HBI d.V. Dr. Fürnschuß Peter und den weiteren zahlreichen Helfern der Feuerwehr.
Im Anschluss an die Fortbildung lud die Feuerwehr Stainz zu einem Frankfurter mit Getränk ein.




Fotos: Rotes Kreuz Stainz

Neues Rettungsfahrzeug für die Ortsstelle Stainz

Anfang dieser Woche wurde auf der Ortsstelle Stainz ein neuer Rettungswagen in Dienst gestellt.
Dieses Einsatzfahrzeug auf Basis eines VW T5 entspricht der Fahrzeugrichtline des Roten Kreuzes, Landesverbandes Steiermark und ist nach dem neuesten Stand der Medizintechnik ausgestattet.

 
 



Donnerstag, 23. September 2010

23.09.2010: Hubschraubereinsatz nach Sturz von Leiter

Gegen 16:00 Uhr ereignete sich in Eibiswald ein schwerer Arbeitsunfall.
Es ging beim Roten Kreuz Deutschlandsberg ein Notruf ein, dass ein Mitarbeiter der Firma Hagebau Wallner in Eibiswald von einer Leiter aus ca. 2 Meter gestürzt und auf hartem Untergrund gelandet sei. Sofort wurden alle notwendigen Einsatzkräfte alarmiert.
Nach der Erstversorgung und der Behandlung durch einen praktischen Arzt, den Notarzt und den Rot-Kreuz-Teams entschied man sich, den Patienten aufgrund seiner Verletzungen ins LKH Graz fliegen zu lassen. Es war notwendig die Radlpassstraße B76 zu sperren, um ein sicheres Landen zu gewährleisten. Nach weiterer medizinischer Versorgung wurde der Patient mit schweren Verletzungen vom Hubschrauber Christopherus 12 übernommen und nach Graz gebracht.

Eingesetzte Kräfte:
Rotes Kreuz – 2 Rettungswagen + 1 Notarzfahrzeug
Rettungshubschrauber Christopherus 12
Praktischer Arzt OMR Dr. Huss
Polizei Eibiswald
Polizei Wies

Bericht: Thomas Kranabetter, Rotes Kreuz Eibiswald

Sonntag, 19. September 2010

18.09.2010: Schwerer Verkehrsunfall in St. Andrä-Höch

Gegen 13:30 Uhr kam ein Autofahrer im Gemeindegebiet St. Andrä-Höch auf der L303 (Predingerstraße) von Richtung Preding kommend von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der Fahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert.
Ein Rot-Kreuz-Rettungssanitäter außer Dienst kam als erster zur Unfallstelle, veranlasst die Absicherung und begann sofort mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Das über Notruf 144 verständigte Rote Kreuz schickte den Notarzthubschrauber und je ein Rettungsteam aus Gleinstätten und Deutschlandsberg zur Einsatzstelle. Weiters wurden die Feuerwehren St. Andrä-Höch und Pistorf sowie die Polizei verständigt.
Nach notärztlicher Versorgung und Bergung durch die Feuerwehr wurde der Verletzte nach Graz geflogen.
Die Straße war für die Rettungs- und Aufräumarbeiten gesperrt.

Eingesetzt:
Rotes Kreuz Gleinstätten
Rotes Kreuz Deutschlandsberg
ÖAMTC-Notarzthubschrauber
Feuerwehr St. Andrä-Höch
Feuerwehr Pistorf
Polizei








Fotos: Feuerwehr St. Andrä-Höch

Mittwoch, 15. September 2010

15.09.2010: Schülergruppe von Hornissen attackiert

Kurz vor 17:00 Uhr wurde das Rote Kreuz Deutschlandsberg zu mehreren Hornissenstichen im Bereich Wolfgangiweg gerufen.

Insgesamt mussten 9 Personen behandelt werden. Eine vierte Klasse einer Grazer Volksschule befand sich auf einer Projektwoche in Deutschlandsberg. Die 17 Kinder (9 - 10 Jahre) mit zwei Betreuern wollten gerade mit einer "Schnitzeljagd" beginnen, als die Gruppe bei der ersten Station von einem Schwarm Hornissen angegriffen wurde. Sieben Kinder und die beiden Betreuer wurden teilweise mehrfach gestochen, die restlichen Kinder konnten die Flucht ergreifen. Das Rote Kreuz begab sich mit sechs Rettungsfahrzeugen und dem Notarztfahrzeug zur Einsatzstelle. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt und die Rettungssanitäter wurden die Verletzten ins LKH Deutschlandsberg gebracht. Eine Betreuerin musste stationär aufgenommen werden, die Kinder konnten nach ambulanter Behandlung von den Eltern abgeholt werden.




video


Fotos: Rotes Kreuz DOKUteam

Sonntag, 5. September 2010

04.09.2010: Ambulanzdienst beim Schilcherlauf in Stainz

31 Sanitäter, 4 Notärzte, 8 Rettungsfahrzeuge, 1 Einsatzleitcontainer, 1 Versorgungszelt - so lautete das eindrucksvolle Aufgebot des Roten Kreuzes anlässlich des 21. Schilcherlaufes in Stainz. 
Insgesamt drei Tage dauerte die vom Veranstalter geforderte sanitätsdienstliche Betreuung des Rahmenprogramms und der Hauptveranstaltung. So war jederzeit ein Rettungsteam für alle Eventualitäten präsent. Glücklicherweise musste diesmal niemand notärztlich versorgt werden, jedoch war eine erhebliche Anzahl kleinerer Behandlungen zu verzeichnen. 
Einsatzleiter AK Martin Steiner von der zuständigen Rot-Kreuz-Ortsstelle Stainz und sein Team bewältigten diesen Sanitätseinsatz zur vollsten Zufriedenheit des Veranstalters.